Ohne Erfolgserlebnis in die Winterpause
7th November 2026
USV OGET Pflanzenschutz Raiffeisen Allerheiligen

Der SV Allerheiligen musste sich zum Abschluss der Herbstsaison in der 14. Runde der Regionalliga Süd beim SV Lafnitz mit 2:5 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem verdienten 1:1-Pausenstand fanden die Hausherren nach dem Seitenwechsel die zwingenderen Antworten im Offensivspiel und entschieden das Duell mit vier Treffern im zweiten Durchgang klar für sich.
Für die Gallier bedeutet das Resultat den Abschluss einer fordernden Phase: Nach einem vielversprechenden Saisonstart gelang in den vergangenen sieben Begegnungen lediglich ein voller Erfolg. Mit zwölf Punkten überwintert der ASV auf dem achten Tabellenplatz. Da die Abstände im Tabellenkeller jedoch gering bleiben, geht der Blick nach der bevorstehenden Regenerationsphase voll auf die Mission Klassenerhalt im Frühjahr.
Rückstand und prompte Antwort durch Spath
Die Partie in der Oststeiermark begann mit viel Tempo und hoher Intensität auf beiden Seiten. Beide Mannschaften suchten frühe Räume, wobei der SV Lafnitz nach 20 Spielminuten den ersten Treffer verbuchen konnte: Nach einem Solo von Nico Forobosko und einer präzisen Kombination über Anej Polak behielt Lorenz Maurer im Strafraum die Übersicht und traf zur 1:0-Führung für die Heimelf.
Die Gallier ließen sich von diesem Rückstand keineswegs aus dem Konzept bringen und suchten die direkte Offensive. Belohnt wurde das Engagement der Mannschaft von Trainer Zoran Begic bereits neun Minuten später: Jonas Janetzko bediente Sebastian Spath mit einem gut getimten Zuspiel. Der Angreifer blieb vor dem Kasten eiskalt und schloss souverän ins lange Eck zum verdienten 1:1-Ausgleich ab (29.). Bis zum Pausenpfiff entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, wodurch es mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen ging.
Lafnitz nutzt Standard- und Offensivchancen nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren den besseren Start. In der 54. Minute führte ein flach in den Sechzehner getretener Freistoß von Forobosko zum erneuten Rückstand, als August Tscheppe den Ball unbedrängt zum 2:1 über die Linie drücken konnte. Zehn Minuten später erhöhte die Heimelf ihren Vorsprung: Nach einem Foulspiel entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Forobosko sicher verwandelte und Marino Hamer im ASV-Tor in die falsche Ecke schickte (64.).
Allerheiligen versuchte noch einmal heranzukommen, bot den Gastgebern dadurch jedoch mehr Räume für schnelle Gegenstöße. In der 73. Minute nutzte Lafnitz einen Flügelangriff über die rechte Seite: Eine flache Hereingabe von Michael John Lema fand Nico Forobosko, der zum 4:1 verwertete. Zehn Minuten später erhöhte erneut August Tscheppe per Direktabnahme nach einem kurz abgespielten Eckball auf 5:1 (83.).
Ein Anschlusstreffer gelang den Galliern dann doch noch in der 85. Spielminute: Nach einer maßgenauen Flanke von Jonas Janetzko stand Pascal Zentner am zweiten Pfosten goldrichtig und markierte mit einer Direktabnahme sein persönliches Premierentor in der Regionalliga Süd zum 5:2-Endstand.
Fazit
Der SV Allerheiligen hielt im Auswärtsspiel über 45 Minuten dagegen. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der ehemalige Zweitligist aus Lafnitz in den entscheidenden Szenen abgebrühter und nutzte Standards sowie Fehler konsequent aus, wodurch der Heimsieg letztlich in Ordnung geht.
Mit Rang acht nach 14 Runden geht es für den ASV im Frühjahr geschlossen um den Klassenerhalt. Der Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen hält sich in Grenzen, weshalb die Mannschaft die anstehende Winterpause zur Regeneration und gezielten Vorbereitung nutzen wird, um im neuen Jahr mit voller Energie die Aufholjagd zu starten.
Fotografiert von © Vereinsfotograf DI Johann Stückler



